19. niedersächsischer SPD-Frauenpreis wird zum zweiten Mal in Hildesheim verliehen
07. August 2009 0 KommentareZum 19. Mal verleiht die niedersächsische SPD den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Frauenpreis. Die Verleihung findet am 04. September 2009 im Mehrgenerationenhaus in Hildesheim statt.

Ulrike Hoffmann-Bürrig, Ulla Groskurt, Jutta Rübke, Dorothea Braunert, Cornelia Könneker, Berhardine Schröer (von links nach rechts)
Geehrt werden Frauen, die einen mutigen und hervorragenden Beitrag in kulturellen, politischen, wissenschaftlichen oder anderen gesellschaftlichen Bereichen geleistet haben und damit die Emanzipation der Frauen vorangebracht haben.
Eine sieben-köpfige Jury hat in diesem Jahr den ersten Preis mit 1.300 Euro der Frauenredaktion „Antonia“ unter Leitung von Rita Thönelt vom Bürgersender „Radio Tonkuhle“ in Hildesheim zugesprochen. „Antonia“ berichtet seit 2004 ehrenamtlich mit Frauen für Frauen. Sie bieten Frauen ein Forum für ihre „Sorgen, Wünsche, Träume und Fähigkeiten“. Unter anderem sendet „Antonia“ sonntags in der Sendung „Gitterton“ aus dem Hildesheimer Frauengefängnis.
Zwei zweite Preise mit jeweils 600 Euro dotiert erhält zum einen Saliha Arican, sie gründete die „Internationale Frauengruppe Sittensen“. Saliha Arican sorgte z.B. für kostenlose Deutschkurse vor Ort und überzeugte Frauen aus anderen Kulturkreisen Sportvereine zu besuchen, um dadurch Kontakt zu Sittenser Bürgern zu bekommen. Sie steht jederzeit mit Hilfe und Rat beim Umgang mit Ämtern, Schulen und Behörden zur Verfügung.
Zum anderen Marianne Semnet aus Osnabrück. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Frauenschicksale während der NS-Zeit bekanntzumachen um deren großartige Leistungen an Menschlichkeit und Hilfe aufzuzeigen. „Abschiedsbriefe“ stellte sie in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der Erich-Maria-Remarque-Schule Osnabrück zusammen.
Der niedersächsische Frauenpreis wird von den SPD-Parlamentarierinnen aus Bund, Land und Europa sowie einigen Kommunalpolitikerinnen gestiftet. Die federführende Organisation hat die Landtagsabgeordnete Jutta Rübke übernommen.
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